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Die
Türkei |
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Istanbul |
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Istanbul, direkt am Goldenen Horn gelegen, stellt die Brücke von
Asien nach Europa
dar. Die bewegte
Vergangenheit dieser
Stadt, die einst
Byzanz, dann
Konstantinopel hieß
und Hauptstadt des
Römischen,
Byzantinischen und
Osmanischen Reiches
war, hat ein
umfangreiches
Kulturgut
hinterlassen.
Unzählige Moscheen,
Museen und prächtige
Paläste, das farbige
Leben am Ufer des
Bosporus und die
überdachten Basare
geben der Stadt ein
einzigartiges Flair. |
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Die Stadtteile |
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Istanbul besteht aus drei unterschiedlichen Teilen. Das alte
Istanbul hat
zahlreiche
Parkanlagen und
Gärten. Zu den
Sehenswürdigkeiten
gehört der
Topkapi Palast, die
Residenz der
ottomanischen
Sultane über vier
Jahrhunderte. Von
hier hat man einen
herrlichen Ausblick
auf die Stadt, auf
das Goldene Horn,
den Bosporus und das
Mamara Meer mit den
Prinzeninseln bis
hinüber nach Asien.
Topkapi ist nicht
nur ein Palast,
sondern ein Komplex
von Gärten,
Gebäuden,
Bibliotheken und
natürlich dem Harem,
dem Quartier der
Frauen.
Wenige Schritte vom
Topkapi Palast
befindet sich die
Hagia Sofia, einst
eine römische
Kathedrale aus dem
6. Jh., im Jahre
1453 in eine Moschee
verwandelt und heute
ein Museum. Die
Blaue Moschee ist
bemerkenswert für
ihre sechs
Minarette. Der
größte überdachte
Basar der Welt,
Kapali Çarsi, ist
eine der
faszinierendsten
Attraktionen
Istanbuls. Wer sich
im Trubel langsam
gen Norden treiben
lässt, landet im
Ägyptischen Basar,
dem Masir Çarsisi,
dem Gewürzbasar. Nur
wenige Schritte
davon entfernt liegt
die anmutigste
Moschee der Stadt,
Rüstem Pasa Camii.
Auf der
gegenüberliegenden
Seite des Goldenen
Horns liegen Pera
und Galata, Sinnbild
des modernen
Istanbuls. Es gibt
keine bedeutenden
historischen Gebäude
in diesen
Stadtteilen, dennoch
sind beide Viertel
einzigartig. Die
großen Hotels, die
weitläufigen Plätze
und das
internationale
Nachtleben bilden
einen starken
Kontrast zur
Altstadt. Sehenswert
ist die
Prinzenpassage mit
ihren vielen
Restaurants. Üsküdar
(Scutari) und
Kadíköy, beide am
dritten Ufer
gelegen, sind die
asiatischen Teile
Istanbuls.
Überfahrten werden
von der
Galata Brücke aus
angeboten. Zwei
Hängebrücken, die
längsten Europas,
überspannen den
Bosporus. Von ihnen
hat man einen
unvergesslichen
Rundblick über
Istanbul. |
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Die Umgebung |
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Zahlreiche Urlaubsorte am Bosporus wie Tarabya und Machka liegen
ganz in der Nähe.
Besonders sehenswert
sind die alten
Befestigungsmauern
von Rumeli Hisarti,
der Nationalpark am
Berg Olympus von
Mysia und die Ruinen
von Troja. Boote
fahren über den
Bosporus zu den
Prinzen-Inseln, die
zweifellos einer der
attraktivsten
Ausflugsorte in der
Umgebung von
Istanbul sind. Die
Inselgruppe besteht
aus neun Inseln, die
größte dieser Inseln
ist Büyük Ada, die
ca. 25 km von der
Galata Brücke
entfernt liegt. |
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Thrakien und
Marmara |
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Die Dardanellen, das Marmara Meer und der Bosporus trennen die
sanften Hügel und
Sonnenblumenfelder
des europäischen
Thrakien vom
asiatischen Teil der
Türkei. In Edirne,
der
Provinzhauptstadt,
stehen drei der
schönsten Moscheen
der Türkei, die Eski
Cami, die Uc
Serefeli Cami und
die bekannte
Selimiye. Berge,
Wälder und Strände
machen die
umliegende
Landschaft aus. Das
pittoreske Marmara
ist ein populäres
Urlaubsgebiet. An
der Küste liegen die
Urlaubsorte Yalova,
Erdek und Gemlik.
Der Berg Uludag, der
ehemalige sagenhafte
Berg Olympus von
Mysia, ist heute das
bedeutendste
Wintersportgebiet
der Türkei. Am Fuß
des Berges liegt die
historische Stadt
Bursa, die
gleichzeitig ein
Kurort ist. Sie
zeichnet sich durch
zahlreiche elegante
Gebäude aus der
ottomanischen Zeit
aus, wie das Grüne
Mausoleum und die
Große Moschee. In
der Stadt Iznik
treffen Besucher auf
Ruinen aus
verschiedenen
Epochen; Römer,
Byzantiner,
Seldschuken und
Ottomanen haben hier
ihre Spuren
hinterlassen. Hier
werden die
bildschönen Kacheln
hergestellt, die so
viele Moscheen und
Paläste in der
Türkei schmücken.
Die Stadt Izmit,
heute leider von
Abgasen angereichert,
hat antike
Stadtwälle und ein
römisches Aquädukt. |
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Die Ägäische
Küste |
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Das antike Ionien ist eine der Wiegen der westlichen
Zivilisation. An der
herrlichen Küste
liegen malerische
Urlaubsorte und
bedeutende
Ausgrabungsstätten,
hier wurden die
Überreste des
legendären
homerischen Troja
gefunden. Die Ruinen
der einst
bedeutenden Stadt
Pergamon (das
heutige Bergama)
liegen südlich von
Troja. Zu
besichtigen gibt es
den Athena- und den
Trajans Tempel, den
Zeusaltar, eine
Akropolis, ein
Theater, ein
Gymnasium, das
Asklepion, ein
Museum und eine
Basilika aus roten
Ziegeln.
Die Hafenstadt
Izmir, der
Geburtsort Homers,
ist die drittgrößte
Stadt der Türkei.
Die moderne
Großstadt liegt in
einer wunderschönen
Bucht, umgeben von
terrassenartig
aufsteigenden
Hügeln. Hier befand
sich einst die
griechische Festung
Smyrna. Mehrere
Erdbeben und ein
großes Feuer haben
die alte Siedlung
fast vollständig
zerstört.
übrig geblieben ist
die auf dem Berg
Pagos gelegene
Zitadelle aus dem 4.
Jahrhundert, die
eine wunderschöne
Aussicht auf die
Stadt, den Golf von
Izmir und eine
römische Agora mit
gut erhaltenen
Säulen und Statuen
von Poseidon und
Artemis bietet.
Çesme mit
ausgezeichneten
Stränden, einer
Festung aus dem 15.
Jahrhundert, und
Thermalquellen ist
nur einer der vielen
beliebten
Urlaubsorte der
Region. Die
malerische
Hafenstadt Sigacik,
die Ruinen der alten
ionischen Stadt Teos
und die Sandstrände
von Akkum liegen
zwischen Izmir und
Çesme. Am Fuß des
Berges Pion befinden
sich die Ruinen der
griechisch-römischen
Stadt Ephesus (das
heutige Selçuk). Das
Große Theater sowie
die
Celsus Bibliothek
sind inzwischen
restauriert worden;
außerdem können der
Serapis-Tempel (2.
Jh.), die Fassade
des Hadrian-Tempels,
die Hafenstraße,
Häuser, die Agora,
ein Gymnasium und
ein Stadion
besichtigt werden.
Meryemana, angeblich
das Haus der
Jungfrau Maria,
liegt in der Nähe
von Ephesus in einem
kleinen Tal des
Bergs Bulbul Dagi.
Die Ruinen von
Priene, Milet und
Didyma (einst eine
bedeutende
Orakelstätte) sind
ebenfalls
interessant. Sie
liegen unweit des
Ferienortes Kusadasi,
der ausgezeichnete
Sandbuchten hat und
sich als
Ausgangspunkt für
Ausflüge in die
Umgebung anbietet.
Weiter im Südwesten
liegt die
Küstenstadt Bodrum,
dem Geburtsort des
antiken
Geschichtsschreibers
Herodot. Hier
befinden sich auch
die Fundamente des
Grabmals von König
Mausolos, des
imposanten
Mausoleums, das
eines der Sieben
Weltwunder der
Antike war. Die
St.-Peter-Burg aus
dem 15. Jahrhundert
beherrscht das
heutige Stadtbild.
Von hier aus kann
man Ausflüge zur
griechischen Insel
Kos unternehmen.
Marmaris liegt an
einer Förde und ist
von Pinienwäldern
umgeben. Ganz in der
Nähe ist das
Fischerdorf Datca,
weiter südlich liegt
Fethiye, ein
Urlaubsort in einer
geschützten Bucht
mit vielen kleinen
Inseln. Die
Felsengräber der
Lykier sind einen
Besuch wert. Ganz in
der Nähe liegt der
erst vor kurzem
entdeckte Öludeniz
eine vom Meer
geschützte Lagune
mit kristallklarem
Wasser, die unter
Naturschutz steht.
Pamukkale in der
Nähe von Denizli ist
bekannt für die
spektakulären, zu
Kalkstein erstarrten
Wasserfälle. Die
Heilkraft der
Thermalquellen war
schon den Römern
bekannt. Hier
befinden sich auch
die Ruinen der
römischen Stadt
Hierapolis. |
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Die westliche
Mittelmeerküste |
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Die Türkische Riviera ist ein viel besuchtes Urlaubsgebiet, das
mit viel
Sonnenschein um
Besucher wirbt. Die
Türkische Riviera
reicht von der
Provinz Antalya im
Westen bis zum Kap
Anamur im Osten. In
dieser Region findet
man überall
Kreuzritterburgen
und andere Zeugnisse
einer bewegten
Geschichte. Mitten
in der Provinz
Antalya, die sich im
Osten von Alanya bis
nach Kalkan im
Westen erstreckt,
liegt auf einer
Klippe die
gleichnamige Stadt
Antalya, die über
Jachthafen und
ausgezeichneten
Hotels verfügt. Sie
ist idealer
Ausgangspunkt für
Ausflüge zu den
antiken griechischen
Städten Perge,
Aspendos und Side.
In Antalya selbst
kann man das
Hadriantor, die
Moscheen Kesik
Minare und Yivli
Minare und den
runden römischen
Turm Hidirlik Kulesi
besichtigen.
Westlich von Antalya
in der Nähe von
Kemer liegt ein
Feriendorf des Club
Mediterranée.
Außerhalb der
hellenistischen
Stadtmauern der
Ruinen von Perge
befindet sich ein
gut erhaltenes
römisches
Amphitheater.
Außerdem gibt es ein
Siegestor, ein
Thermalbad und eine
Agora. Im
eindrucksvollen
Amphitheater (2.
Jh.) in Aspendos
werden noch heute
griechische
Tragödien
aufgeführt. Nördlich
der Stadt liegt das
schönste römische
Aquädukt in der
Türkei. In Side,
einem belebten
Badeort, kann man
nahezu unbeschädigte
griechische
Stadtmauern
besichtigen sowie
einen Brunnen, ein
Theater, zwei Agoras
und die römischen
Bäder. Alanya, einer
der populärsten
Urlaubsorte am
Mittelmeer, liegt in
der Provinz Antalya
am Fuße des
Taurus-Gebirges
unterhalb einer
Seldschuken Zitadelle.
Eine Küstenrundfahrt
mit dem Boot führt
an Klippen und
versteckten Buchten
vorbei. Von der
Zitadelle mit
dreifachen
Burgmauern hat man
eine atemberaubende
Aussicht.
Der größte
Reptilienpark der
Welt, der EKO-Park
bei Tekirova in der
Provinz Antalya, ist
seit 2005 auch für
die Öffentlichkeit
zugänglich. In dem
Park, der momentan
50.000 qm groß ist,
sind eine Vielzahl
von Schlangenarten,
Riesenechsen,
Fröschen und
Schildkröten sowie
zahlreiche
Kakteenarten,
Heilpflanzen und
exotische Bäume zu
sehen. |
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Die
östliche Mittelmeerküste |
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Eine landschaftlich schöne Straße führt von Anamur, dessen
Stadtbild von einer
auf einer Klippe
gelegenen
byzantinischen Burg
beherrscht wird,
nach Silifke. Das
Museum der
historischen Stadt
enthält Funde der
Ausgrabungsstätten
dieser Region. Die
Hafenstadt Mersin
wurde auf bis in die
Altsteinzeit
zurückreichenden
Fundamenten
errichtet. Adana in
der Cukurova Ebene
ist das Zentrum der
türkischen
Baumwollindustrie.
Die enorme
Taskopru Brücke
wurde im 2.
Jahrhundert von
Hadrian erbaut. Der
überdachte Basar
sowie die
Kreuzritterburgen
und
Hethiter-Siedlungen
in der Umgebung sind
sehenswert. Von
Iskenderun führt
eine Straße über den
Belen Pass nach
Antakya, dem
biblischen Antiochia.
Hier gründete Petrus
die erste
christliche
Gemeinde. Etwas
außerhalb der Stadt
liegt die Grotte, in
der er seine ersten
Predigten hielt. |
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Die
Schwarzmeerküste |
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In dieser schöne Bergregion gibt es einige Ferienorte mit guten
Sandstränden wie
Kilyos, Sile,
Akcakoca, Unye, Ordu
und Giresun. Die
Unterkünfte sind oft
einfach. Eine
landschaftlich
interessante Straße
verbindet die
Bezirksstädte Samsun
und Trabzon. In
Samsun deutet nur
wenig auf die
historische
Vergangenheit hin,
die Stadt spielte
jedoch eine
bedeutende Rolle in
der modernen
Geschichte der
Türkei. Ein Denkmal
erinnert an den
Unabhängigkeitskrieg,
der hier 1919
begann. In Trabzon
können die Ruinen
einer byzantinischen
Festung und
zahlreiche andere
alte Bauwerke
besichtigt werden.
Die Sofienkirche
wurde während der
200 Jahre
anhaltenden
Herrschaft der
Kommagenen
errichtet. Ein etwa
54 km von Trabzon
entfernt liegendes
Kloster aus dem 14.
Jahrhundert wurde
der Jungfrau Maria
geweiht; es ist auf
einer Höhe von 300 m
in eine Felswand
hineingebaut und ist
für seine
Wandmalereien
bekannt. |
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Zentralanatolien |
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Mittelpunkt ist die moderne Großstadt Ankara, die Hauptstadt der
Türkei. Sie wurde in
den Zwanziger- und
Dreißigerjahren in
dem nur dünn
besiedelten Gebiet
unter der Aufsicht
von Kemal Atatürk
gebaut, um die alte
Hauptstadt Istanbul
zu ersetzen. Ant
Kabirr, Atatürks
Mausoleum, ist das
Wahrzeichen der
Stadt und nur eines
der zahlreichen
Denkmäler des
Nationalhelden. Ein
kleines Museum mit
persönlichen
Erinnerungsstücken
Atatürks befindet
sich inmitten der
riesigen Anlage.
Anadolu
Medeniyetleri Müzesi,
das Museum der
Anatolischen
Zivilisationen, auch
Hethiter-Museum,
südlich der
Zitadelle im
restaurierten
ehemaligen
überdachten Basar
untergebracht,
beherbergt eine
einmalige und
prächtige Sammlung
von Kunst- und
Gebrauchsgegenständen
der Hethiter, Römer,
Seldschuken und aus
der neolithischen
Zeit. Eine weitere
Sehenswürdigkeit,
die Arslanhane Camii,
eine Moschee aus dem
13. Jh. mit einer
von 24 Holzpfeilern
getragenen Holzdecke
befindet sich im
Basarviertel. 200 km
östlich von Ankara
liegt das kleine
Dorf Bogazkale. In
der Umgebung von
Bogazkale wurden
1906 die
Staatsarchive der
Hethiter gefunden,
und die Überreste
der ehemaligen
Hauptstadt des
Hethiterreiches
Hattusa
(ca.1650-1200 v.
Chr.) befinden sich
hier. Im Dreieck
Bogazkale - Alaca
Hüyük - Yazilikaya
kann man die
bedeutende Stätte
besichtigen. Eine
der bemerkenswerten
Sehenswürdigkeiten
Anatoliens ist das
Felsheiligtum
Yazilikaya aus dem
13 Jh. v. Chr.
Sungurlu ist ein
guter Ausgangspunkt
für Ausflüge in
diese faszinierende
Region. Amasya, eine
der reizvollsten
Städte Anatoliens,
war die Hauptstadt
des einstigen
Königreiches Pontus.
Die Felsengräber der
Könige von Pontus
und die auf einem
hohen Berg gelegenen
Ruinen einer
Zitadelle mit den
Überresten eines
ottomanischen
Palastes sind einen
Besuch wert. Ganz in
der Nähe liegen die
Städte Tokat und
Sivas mit Beispielen
seldschukischer
Architektur.
Die surrealistisch
anmutende
Erosionslandschaft
von Kappadokien
besteht aus bizarren
Felsformationen,
Tuffsteinkegeln und
Schluchten. Die
Bewohner dieses
Gebietes haben seit
400 v. Chr. ganze
Siedlungen in die
weichen Felswände
aus vulkanischem
Gestein geschlagen.
Einige der Dörfer,
z. B. Soganli, sind
noch immer bewohnt.
In Göreme kann man
Felskirchen mit
byzantinischen
Fresken besichtigen.
In Zelve steht ein
etwas unheimlich
wirkendes Kloster.
Die von bizarr
geformten Felsen
umgebenen Dörfer
Ortahisar und
Uchisar mit ihren
Festungen bieten
einen
ausgezeichneten
Rundblick. Das enge
Tal von Ihlara und
die unterirdischen
Städte Kaymakli und
Derinkuyu sind
faszinierend.
Überall in
Kappadokien findet
man kleine Hotels
und Campingplätze;
die besten Hotels
gibt es in den
Städten Nevsehir und
Ürgüp. Die
historischen
Siedlungen Kanes,
Karum und Fraktin
(heute ein
Wintersportort) in
der Nähe der Stadt
Kayseri sind
ebenfalls einen
Besuch wert. |
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Konya |
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Konya, eine grüne Oase inmitten der kargen, südwestanatolischen
Steppenlandschaft,
ist trotz moderner
Einflüsse eine stark
vom Islam geprägte,
traditionelle
anatolische Stadt
geblieben. Die
letzte Hauptstadt
des
Seldschukenreiches
und viertgrößte
Stadt der Türkei ist
eine der ältesten
Siedlungen der Welt
- sie geht auf das
7. Jahrtausend v.
Chr. zurück. Hier
lebte der Mystiker
Mevlana, der den
Orden der Tanzenden
Derwische gründete.
Mevlanas Mausoleum
wurde 1927 zum
Museum erklärt,
nachdem Kemal
Atatürk eine
weltlich orientierte
Politik einführte.
Für viele Gläubige
ist es aber immer
noch ein Heiligtum.
Aus dieser
vergangenen Epoche
sind beeindruckende
restaurierte Bauten
zu besichtigen.
Besonders sehenswert
sind die Alaeddins
Moschee (13. Jh.),
das Portal der Ince
Minare Medresse, das
Fayencen-Museum der
Karatay Medresse und
die Iplikci Moschee,
Konyas ältestes
Gebäude. Die antiken
Stätten Beysehir und
Binbirkilise liegen
in der Nähe von
Konya. |
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Ostanatolien |
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Das weitläufige und kaum bevölkerte Ostanatolien ist ein raues
Land mit extremen
Temperaturunterschieden.
Desolate Schönheit,
grüne Wiesen und
gewaltige
Gebirgsmassive mit
ewigem Schnee,
Nomadenzelte,
einsame Dörfer,
Lehmhütten und
verlassene Kloster
prägen das
Landschaftsbild.
Erzurum, die größte
Stadt der Region,
war Jahrhunderte
lang eine der
östlichsten
Bastionen des
Byzantinischen
Reiches. Die
Moscheen und
Mausoleen der
Seldschuken und der
Mongolen,
byzantinische
Stadtmauern sowie
zwei Koranschulen
mit Minaretten und
fein geschnitzten
hölzernen
Eingangstoren sind
einen Besuch wert.
Die Grenzstadt Kars,
nordöstlich von
Erzurum, zeichnet
sich durch eine
mittelalterliche
Festung (12. Jh.)
aus. Östlich von
Kars liegen die
Ani Ruinen aus dem
10. Jahrhundert.
Noahs Arche soll auf
Agri Dagi, dem Berg
Ararat aus der
Bibel, gestrandet
sein. Am Fuße des
Berges, in
Dogubeyazit, liegen
der Märchenpalast
und die Moschee des
Ishak Pascha. Die
Aussicht vom Palast
ist atemberaubend.
Die befestigte Stadt
Van liegt am
östlichen Ufer des
riesigen Van-Sees.
Sie war zwischen 800
und 600 v. Chr. eine
bedeutende Festung
der Urartu. Die
Felsengräber und
Ruinen von Moscheen
der Seldschuken und
Ottomanen sind
besuchenswert. Auf
der Insel Akdamar
steht die
bezaubernde Kirche
des Heiligen Kreuzes
aus dem 10.
Jahrhundert.
Diyarbakir wurde im
4. Jahrhundert
erbaut und ist von
drei mächtigen
Wällen aus schwarzem
Basalt umgeben. In
Mardin stehen
Gebäude aus dem
Mittelalter und eine
römische Zitadelle.
Urfa ist ebenfalls
sehenswert. In
Nemrut Dagi stehen
gigantische
Steinstatuen, die
König Antiochus I.
im 1. Jahrhundert v.
Chr. errichten ließ
und die einen
unvergesslichen
Anblick bieten.
Unterkünfte in
dieser Region sind
einfach und mitunter
schwer zu finden. |
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Wintersportorte
in der Türkei |
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Die Wintersportorte
der Türkei liegen
meist auf bewaldeten
Bergen der mittleren
Hochlagen. Die
nachfolgenden
Skigebiete können
mit dem Auto oder
mit dem Flugzeug (Turkish
Airlines) erreicht
werden. Weitere
Informationen
erteilen die
Fremdenverkehrsämter. |
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Uludag |
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Uludag liegt 36 km südlich von Bursa und kann entweder über eine
asphaltierte Straße
oder mit der
Drahtseilbahn
erreicht werden.
Saison ist von
Januar bis April. Es
gibt Anfängerhügel,
Slalom,
Riesenslalom, drei
Skilifte, drei
Sessellifte, ein
kleines Krankenhaus
und Après-Ski.
Unterkunft findet
man in Hotels und
Skihütten (Kapazität
3100 Betten). |
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Saklikent |
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Saklikent 48 km nördlich von Antalya liegt die
Bakirli Dagi Bergkette
(2546 m). Es gibt
Pensionen und
Skihütten (Kapazität
2500 Betten). Die
besondere Attraktion
dieser Gegend ist
das nahe gelegene
Mittelmeer. Im März
und April kann man
morgens Ski laufen,
und am Nachmittag
schwimmen gehen. |
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Köroglu Dagi |
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Köroglu Dagi liegt an der Autobahn zwischen Istanbul und Ankara,
etwa 50 km von Bolu
entfernt. Das
Skigebiet liegt auf
einer Höhe von
1900-2350 m. Das Kartal Hotel hat
einen Swimmingpool
und einen Skilift.
Skiausrüstungen
können gemietet
werden, Skilehrer
stehen zur
Verfügung. |
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Palandoken |
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Palandoken, 6 km von Erzurum (Höhe 2200-3100 m), hat die längsten
und schwierigsten
Pisten der Türkei.
Das Skihotel
(Kapazität 100
Betten) hat
Zentralheizung und
einen Sessellift.
Skilehrer stehen zur
Verfügung, man kann
auch Ausrüstungen
mieten. In Erzurum
gibt es ebenfalls
einige Hotels.
Hauptsaison ist von
Dezember bis April. |
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Sarikamis |
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Sarikamis: Dieses Skigebiet in der Nähe von Kars hat gute Pisten
und ideale
Schneebedingungen
(Höhe 2250 m).
Hauptsaison ist von
Januar bis März. Das
Skihotel (Kapazität
60 Betten) hat
Zentralheizung,
Sessellift und
Skilehrer. In Kars
findet man ebenfalls
Unterkünften. |
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Erciyes |
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Erciyes ist 25 km von Kayseri entfernt und liegt am östlichen
Hang des Berges
Erciyes Dagi (2150
m). Saison ist von
November bis Mai.
Das Hotel (Kapazität
120 Betten) stellt
Skiausrüstungen und
Skilehrer zur
Verfügung. Zum
Skilaufen benötigt
man eine Erlaubnis
des Generaldirektors
für Sportunterricht. |
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Beliebte
Urlaubsorte in der
Türkei: |
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Istanbul, Pera, Galata, Üsküdar, Prinzen-Inseln, Büyük Ada,
Thrakien, Marmara,
Edirne, Bursa, Iznik,
Izmit, Izmir, Çesme,
Sigacik, Teos, Akkum,
Bodrum, Kos,
Marmaris, Datca,
Fethiye, Pamukkale,
Türkische Riviera,
Antalya, Perge,
Aspendos, Side,
Aspendos, Alanya,
Tekirova, Anamur,
Silifke, Mersin,
Adana, Iskenderun,
Antakya, Kilyos,
Sile, Akcakoca, Unye,
Ordu, Giresun,
Samsun, Trabzon,
Ankara, Bogazkale,
Sungurlu, Amasya,
Tokat, Sivas,
Nevsehir, Ürgüp,
Kayseri, Konya,
Erzurum, Kars,
Dogubeyazit, Van,
Diyarbakir, Mardin,
Urfa, Nemrut Dagi,
Uludag, Saklikent,
Köroglu Dagi,
Palandoken,
Sarikamis, Erciyes |
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